Anna, Anton, Augenstern

Das umfangreiche Buch (31 Seiten) beschäftigt sich mit dem Thema "Namensfindung". Dabei werden verschiedene Umstände beleuchtet, die diesen Prozess beeinflussen können: familiäre Rücksichtnahmen und Traditionen, Orientierung an medialen oder prominenten Anna, Anton, Augenstern Vorbildern, Bibel, Mode und Zeitgeist, regionale Schwerpunkte, kulturelle Vorgaben usw. Dabei werden auch Besonderheiten (Inuit, Indianer, Island) und rechtliche Regelungen benannt. Das insgesamt als Sachbuch einzuordnende Buch hat ein sehr lockeres, fast unruhiges Layout: umfangreicher allgemein und sachlich gehaltener Fließtext wechselt sich mit vielen kleinszenigen Illustrationen ab, deren "Sprechblasenkommunikation" den bildnerischen Stil in Richtung Comic lenken. Die Personen wechseln mit den Szenen, doch eine Figur, ein kleiner Hund, der vielfach im Bild gesucht werden muss, bleibt durchgängig als "Sidekick" erhalten und vermittelt zwischen Sachverhalt und Szenen. Er ist es auch, der am Ende Impulsfragen stellt, die sich auf den Namen des Lesers beziehen. - Das zu empfehlende Sachbilderbuch bietet viele interessante Informationen zum Thema, ist ansprechend gestaltet und insgesamt sehr geeignet für ältere Vorschulkinder und erste Leser. Kein Vergleichstitel bekannt!

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Anna, Anton, Augenstern

Anna, Anton, Augenstern

Kristina Dumas. Mit Ill. von Ina Worms
Betz (2016)

31 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 584352
ISBN 978-3-219-11676-2
9783219116762
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KHa
Diesen Titel bei der ekz kaufen.