Greta und die magischen Steine
Der erfolgreiche Verfasser der bekannten Sams-Geschichten erzählt hier in einer schlichten, märchenhaft poetischen Sprache von einem kleinen Mädchen, das auf wunderbare Weise ihren Vater, der einst in die Ferne gezogen war, um die verarmte Familie
aus ihrer Not zu retten, wiederfindet. Aus Mitleid schenkt Greta einer Bettlerin in einem weißen Gewand einen Becher Milch und wird von ihr mit einem weißen Stein belohnt. Sie solle damit zum Meer gehen. Dort würde sich alles Weitere finden. Ein wunderlicher weißer Vogel erscheint am Meeresstrand und gibt Greta den Rat, noch einen bunten und einen schwarzen Stein zu suchen und alle drei Steine ins Meer zu werfen. So geschieht es. Ein Schiff nähert sich, ein Mann rudert ans Ufer. Und beim dritten Stein schließt der Vater Greta in die Arme. Die sanft kolorierten, gleichwohl ausdruckstarken Illustrationen, kleine Kunstwerke voller Poesie und Anmut, hat Helga Bansch zu diesem gelungenen Kinderbuch beigesteuert. Sehr empfehlenswert!
Greta und die magischen Steine
Paul Maar. Ill. von Helga Bansch
Betz (2016)
[16] Bl. : übew. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5