Zu Hause in der alten Eiche
Eine kleine Amsel wundert sich, warum eine alte Eiche scheinbar untätig dasteht. Eine weise Eule erklärt ihr, dass der Baum in Wirklichkeit ein lebendiger Mittelpunkt des Waldes ist: Er produziert Blätter, bietet Tieren Nahrung und Schutz und verändert
sich im Rhythmus der Jahreszeiten. Dialoge zwischen Amsel und Eule führen durch diese Geschichte. Darin eingebettet sind naturwissenschaftliche Aspekte wie die Photosynthese oder pflanzliche Abwehrstoffe in einfachen, bildhaften Formulierungen. Der Aufbau folgt dem Jahreslauf von Frühling bis Winter, wodurch die Naturbeobachtungen für Kinder leicht nachvollziehbar werden. Dank der liebevollen Gestaltung und den niedlichen Illustrationen ist das Buch auch einfach schön anzuschauen. Es richtet sich an Kinder im Vorschulalter. Die Mischung aus Erzählung und Wissensvermittlung funktioniert auch beim Vorlesen gut.
Nicole Schuster
rezensiert für den Borromäusverein.
Zu Hause in der alten Eiche
Zoé Armstrong ; Illustrationen: Amélie Videlo ; aus dem Englischen von Karolin Viseneber
annette betz (2026)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4