Pieks

Das Igelmädchen Pieks ist zwar klein, aber mutig und furchtlos. Seine Geheimwaffe sind die Igelstacheln, die es immer dann zur Verteidigung nutzt, wenn es bedroht wird und keinen anderen Ausweg weiß. Doch leider verliert Pieks nach jeder Attacke Pieks einen oder mehrere ihrer kostbaren Stacheln. Nach einer Kollision mit einem Auto bleibt ihr schließlich nur noch ein einziger Stachel übrig. Ohne ihre Geheimwaffe fühlt Pieks sich plötzlich hilflos und spürt zum ersten Mal in ihrem Leben wirkliche Angst. Doch Pieks gibt nicht auf. Sie versucht die Verteidigungsstrategien anderer Tiere zu imitieren – leider mit wenig Erfolg. Als sie eines Tages vom Fuchs entführt wird, der sie verspeisen will, entdeckt sie plötzlich, dass man sich auch mit Worten verteidigen kann, wenn man es nur geschickt anstellt. Ihren letzten Stachel setzt sie zur Rettung eines hilflosen Babys ein und erlangt durch diese Heldentat ungeahnte Berühmtheit. Sie schreibt ihre Geschichte auf und regt damit andere an, sich mit Mut und Fantasie für ein friedlicheres Miteinander einzusetzen und füreinander einzustehen. – Dieses Bilderbuch ist das letzte Werk des 2025 verstorbenen Illustrators und Autors Helme Heine. Es zeigt einmal mehr seine große Kunstfertigkeit im Bereich der Illustration, denn die Bilder der Geschichte sprechen für sich und die gesamte Handlung erschließt sich für den Betrachter auch ohne den Begleittext. Für alle Fans des Künstlers eigentlich ein Muss.

Elisabeth Brendel

Elisabeth Brendel

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Pieks

Pieks

Helme Heine
Diogenes (2026)

[44] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 626571
ISBN 978-3-257-01328-3
9783257013283
ca. 20,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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