Ein unglücklicher Tod
Dem Auftaktband der Reihe mit DC Smith von der Polizei in Norfolk liegt eine ungewöhnliche Publikationsgeschichte zu Grunde. Der Autor Robert Partridge hat sich ursprünglich erfolglos als Romancier betätigt, bevor er unter Pseudonym die Krimiserie
als Selfpublisher startete und sich eine große Fangemeinde erschrieb. Mittlerweile gibt es fünfzehn Bände, die ersten drei davon bringt der Diogenes Verlag jetzt auf dem deutschsprachigen Buchmarkt heraus. Die Vorgesetzten hätten DC Smith ganz gerne in den Ruhestand geschickt, aber er mag seine Arbeit. Er ist eigensinnig und scharfsinnig. Er soll den Unfalltod eines jungen Mannes beim Schwimmen abklären, eigentlich eine Routinesache. Seine Erfahrung sagt ihm aber, dass da mehr dahintersteckt. Gemeinsam mit seinem Praktikanten Chris Waters macht er sich an die Ermittlungsarbeit. – Es handelt sich um einen klassischen englischen Krimi mit interessanten Figuren, der gut unterhält und Lust auf die nächsten Bände macht. Wer Inspektor Barnaby mag oder die Krimis von Ruth Rendell schätzt, dem wird auch diese Reihe gefallen.
Marion Sedelmayer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein unglücklicher Tod
Peter Grainger ; aus dem Englischen von Eva Regul
Diogenes (2026)
271 Seiten
kt.