Dringliche Angelegenheiten

Hugo verdient das Geld für sich und seine Familie als Kleindealer im Drogenmilieu von Buenos Aires. Bei einem Verkauf ist scheinbar etwas aus dem Ruder gelaufen und Hugo hat im Affekt seinen Abnehmer umgebracht. Auf der Flucht vor der Polizei steigt Dringliche Angelegenheiten er genau in den Zug, der wenig später verunglückt. Wie durch ein Wunder wird Hugo, nur gering verletzt, von der Feuerwehr unter den Toten herausgezogen und in ein Krankenhaus gebracht. Da ihm bewusst ist, dass ihm die Polizei weiter auf den Fersen ist, macht er sich auch hier schnellstmöglich aus dem Staub und möchte bei seinem Freund und Kollegen Beto unterschlüpfen. Inzwischen hat sich Marta, seine Frau, mit ihrer Tochter nach Brasilien abgesetzt. Sie glaubt fest, dass Hugo tot ist und will hier ein neues Leben beginnen. Auch Olga, Hugos Schwiegermutter, wäre sehr an seinem Ableben interessiert und steuert medienwirksam das Märchen von seinem schrecklichen Tod. Nicht einmal der Hugo verfolgende Polizist weiß, dass sein Vorgesetzter und Olga die Drahtzieher im Drogengeschäft ihres Viertels sind... - Ein spannender Krimi, der tief ins Drogenmilieu führt und erst gegen Ende alle Rätsel löst. Empfehlenswert.

Josef Schnurrer

Josef Schnurrer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Dringliche Angelegenheiten

Dringliche Angelegenheiten

Paula Rodriguez ; aus dem Spanischen von Peter Kultzen
Unionsverlag (2023)

215 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 617085
ISBN 978-3-293-00600-3
9783293006003
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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