Die Göttin, die von Blüten träumte
Peter Falcon wird beauftragt, die Echtheit einer Wachsbüste von Leonardo da Vinci zu überprüfen, und das gemeinsam mit Laura Petreus, die für das Musée du Louvre arbeitet. Plötzlich verschwindet Laura Petreus aus Paris und die Büste Flora aus
dem Berliner Bode-Museum. Welche Rolle spielt die Freundin von Laura, was hat der Chemiekonzern Mortapes damit zu tun und warum ist Prof. Mondschai aus dem Bode-Museum plötzlich so seltsam? Peter Falcons besondere Gabe ist es, dass die Kunstwerke aus vergangener Zeit vor seinen Augen lebendig werden, sie ihm Geschichten erzählen. Nur die Flora nicht, denn die ist weg. Ist die berühmte Büste am Schluss gar nicht von Leonardo da Vinci? Will man ihm das verheimlichen? Der große Showdown kommt ... - Die Geschichte, eine Mischung zwischen Kunstunterricht und einem leichten Krimi, wirkt in Phasen sehr konstruiert und vollgepackt. Weniger wäre mehr gewesen. Spannend ist es allemal. Büchereien empfohlen, die das erste Buch des Autors ("Der Mann, der in die Bilder fiel": BP/mp 21/660) schon im Regal haben, und Fans von Peter Falcon.
Gabi Radeck
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Göttin, die von Blüten träumte
Leif Karpe
Nagel & Kimche (2021)
207 Seiten
kt.