Emil - Besuch im Leuchtturm
Emil wohnt mit seiner Oma und deren Hund Arthur in einem Leuchtturm. Und alle freuen sich riesig, als es endlich zu schneien beginnt. Huhn und Ziege werden schnell noch drinnen verstaut und Emil genießt mit Arthur den Schnee in vollen Zügen. Doch
dann hört es gar nicht mehr auf zu schneien! Da der Leuchtturm für alle Tiere zu sehen ist, machen sich bald viele von ihnen auf den Weg dorthin um Unterschlupf zu finden. Mit der Zeit geht es ganz schön eng zu. Da kommt auch noch ein Fuchs - ob er nicht Jagd auf die ganzen kleinen Tiere macht? Als dann die Möwe verschwunden ist, muss der Fuchs gehen. Doch die Möwe hat die Zeit nur genutzt, um endlich den Sonnenschein zu genießen. Nun müssen alle zusammenhelfen, um den Fuchs aus den Schneemassen zu befreien. - Rick de Haas' Bilderbuch erzählt eine moderne Arche-Noah-Geschichte im Schnee. Die Bilder sind in intensiven, aber nicht grellen Farben gehalten und füllen jeweils die Doppelseiten, Menschen und Tiere sind mit wenigen Strichen sympathisch, aber nicht verniedlichend gezeichnet. Dass Emil den kleinen Fuchs als Entschädigung für die falsche Anschuldigung am Ende sogar seinen Winterschlaf im Leuchtturm verbringen lässt, bringt den Lesern die wichtige Botschaft nahe, dass es wichtig ist Fehler auch eingestehen zu können. Ein wirklich empfehlenswertes Bilderbuch!
Anna Heinzle
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Emil - Besuch im Leuchtturm
Rick de Haas
NordSüd (2011)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4