Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen
Über die Geschichte des Römischen Reiches von der Gründung Roms durch Romulus und Remus bis zu seinem Ende Mitte des 5. Jahrhunderts n. Chr. wird üblicherweise berichtet, ohne den Frauen einen größeren Platz einzuräumen. Dies versucht die Autorin,
in diesem Buch zu ändern, und sie hat dafür anhand von schriftlichen Quellen und archäologischen Funden Informationen über das Leben und Wirken von 21 mehr oder weniger bedeutenden Frauen zusammengestellt. Selbstverständlich spielen auch die Männer dabei eine Rolle ebenso wir zahlreiche Kriege und Morde. Am Beispiel zweier Frauen wird die Ausbreitung und Entwicklung des Christentums dargestellt, der Vulkanausbruch von Pompeji bildet den Hintergrund für die Darstellung einer dortigen Geschäftsfrau. Dabei gibt die Autorin allerdings auch immer wieder zu, dass vieles nur Vermutungen sind. Die Sprache ist, vor allem im ersten Teil des Buches, etwas gewöhnungsbedürftig und wenig wissenschaftlich, was vielleicht an der Übersetzung liegt. – Für größere Bestände geeignet.
Julia Massenkeil-Kühn
rezensiert für den Borromäusverein.
Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen
Emma Southon ; aus dem Englischen von Rita Gravert und [einer weiteren]
aufbau (2024)
493 Seiten
fest geb.