Die Alchemie der Nacht
Jena zu Ende des 18. Jh. Der junge Medizinstudent Christoph Wilhelm Hufeland beobachtet ein Duell, bei dem ein Kommilitone zu Tode kommt. Als der Leichnam spurlos verschwindet, hilft er der Schwester des Toten bei der Aufklärung und kommt einem Verbrechen
auf die Spur. Eine große Rolle spielt dabei eine Freimaurerloge, die heimlich medizinische Experimente an Menschen macht. Der Dritte im Bunde bei der Auflösung der Geheimnisse ist der junge Samuel Hahnemann, der Erfinder der homöopathischen Medizin. - Die Autorin bindet sehr geschickt geschichtliche Tatsachen in einen spannenden historischen Roman ein. Die Figuren sind sehr fein gezeichnet, der Schreibstil flüssig, die Handlung ausnehmend spannend. Auch eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte fehlt nicht. Sehr empfehlenswert.
Christiane Kühr
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Alchemie der Nacht
Heike Koschyk
Rütten & Loening (2011)
458 S. : Ill., Kt.
fest geb.