Das Heiligtum und die vergessene Tochter
1138: Laya lebt als weltliche Dienerin im Bergkloster Tannhöhe. Gerne denkt sie an ihr Abenteuer zurück, als sie gemeinsam mit dem ehemaligen Mönch Ansgar von Ravenstein ein Verbrechen aufklären konnte. Gerne wäre sie bei ihm geblieben, aber da
er sie aufgrund ihres niederen Standes nicht heiraten wollte, hat sie sich mit ihrem Leben im Kloster abgefunden. Als eine wertvolle Reliquie gestohlen und Ansgar mit der Wiederbeschaffung beauftragt wird, ist sie entschlossen, das Geheimnis aufzuklären unabhängig von der Frage, ob Ansgar ihre Liebe erwidert oder nicht. Gemeinsam mit einem befreundeten Tuchhändler führt sie ihre Suche bis nach Mailand. Um Laya zu retten, gibt Ansgar vor, auf die Rückführung des Diebesguts zu verzichten. Liebt er sie, oder hatte er ohnehin andere Pläne? Das Buch ist der zweite Teil der Geschichte um Laya und Ansgar und eine Mischung aus Detektiv-, Historien und Liebesroman. Es ist auch ohne Vorkenntnisse leicht zu lesen und nimmt die Lesenden mit in die Zeit des Hochmittelalters, für die die Autorin aus dem Rheinland ein besonderes Faible hat. Lesefutter für Mittelalterfans.
Barbara Dorn
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Heiligtum und die vergessene Tochter
Manuela Schörghofer
HarperCollins (2024)
430 Seiten : Karten
kt.