Die Villa in Weimar
Sommer 1897: Schauspielerin Marie Seebach hat einen großen Teil ihres Vermögens in einer Stiftung angelegt, aus der in Weimar das erste Altenheim für Bühnenkünstler:innen finanziert wird. Doch ein anonymer Briefeschreiber meldet Diebstahl und
Trink-Exzesse. Da sich Marie Seebach aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht selbst kümmern kann, schickt sie Krankenschwester Lotte nach Weimar. Mit ihrer fürsorglichen und bedachten Art macht Lotte sich schnell Freunde. Vor allem Anwalt Bernhard Gaspari findet Gefallen an ihr … – Aus dem historischen Stoff hat Autorin Michelle Marly eine wunderschöne Geschichte gezaubert. Vor allem die Bewohner:innen des Altenheims sind herrlich gezeichnet mit ihren Schrullen und Eigenheiten. Sehr amüsant, spannend und gefühlvoll. Lesefreude voller Leichtigkeit!
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Villa in Weimar
Michelle Marly
HarperCollins (2025)
302 Seiten
kt.