Cher - Teil eins
In dieser Autobiographie erzählt Cher von ihrer Kindheit, die geprägt ist von einem Leben in Glamour, aber auch in Armut. Immer wieder müssen Cher und ihre Schwester mit ihrer Mutter, die, kaum verheiratet, sich schnell wieder von ihren Ehemännern
trennt, umziehen. Doch spätestens seit ihrem 11. Lebensjahr, nachdem sie auf einem Elvis-Konzert war, ist Cher sich sicher, dass auch sie eines Tages auf die Bühne will. Mit 16 verlässt sie ihre Familie und zieht mit dem 12 Jahre älteren Sonny Bono zusammen, mit dem sie gemeinsam singt. Erst, als sie nach Großbritannien reisen, wo sie mit „I got you, Babe“ sofort Erfolg haben, gelingt ihnen nach ihrer Rückkehr auch in den USA der Durchbruch. Cher erzählt nicht nur von ihrer künstlerischen Karriere, sondern auch von ihrem eifersüchtigen ersten Ehemann Sonny, der sie finanziell übervorteilte, sie ständig mit anderen Frauen betrog und immer Höchstleistungen von ihr verlangte. Sie räumt aber auch selbstkritisch eigene Fehler ein. – Cher erzählt sehr ehrlich und offen über ihr Leben, dabei sehr humorvoll und durchaus selbstironisch. Ein sehr unterhaltsames Buch, in dem man als Leser:in vielen berühmten Persönlichkeiten begegnet, in deren Umfeld Cher sich seit nunmehr gut fünfzig Jahren bewegt. – Gerne empfohlen!
Adelgundis Hovestadt
rezensiert für den Borromäusverein.
Cher - Teil eins
Cher ; aus dem amerikanischen Englisch von Marlene Fleißig und [drei weiteren]
HarperCollins (2025)
494, [24] Seiten : Illustrationen (überwiegend farbig)
fest geb.