Holmes & Moriarty
Der junge Schauspieler George Reynolds stellt fest, dass bei allen Aufführungen dieselben Personen im Publikum sind, getarnt durch Verkleidungen. Er bittet Sherlock Holmes und Dr. Watson um Hilfe, doch sie können seine Entführung nicht verhindern.
Zur gleichen Zeit stehen Professor Moriarty und sein skrupelloser Gehilfe Sebastian Moran im Mittelpunkt eines Bandenkriegs und geraten unter Mordverdacht. Die vier Männer treffen aufeinander und müssen sich miteinander arrangieren, um eine europaweite Intrige aufzuklären, George zu finden und gegen brutale Gegner zu kämpfen. Ihre Ermittlungen führen sie in die Schweizer Alpen, dort kommt es zum großen Showdown inmitten der grandiosen Natur und endlich klärt sich, wer im Hintergrund die Strippen zieht. – Die viktorianische Atmosphäre wird überzeugend geschildert, die Charaktere bleiben hingegen weitestgehend blass und die Handlung ist einerseits recht spannend, andererseits unglaubwürdig. Triggerwarnung: Spinnenphobiker sollten die Lektüre vermeiden. Nur bei größerem Bedarf für Fans von Sherlock Holmes und anderen Krimis aus dem viktorianischen England einsetzbar.
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Holmes & Moriarty
Gareth Rubin ; übersetzt von Marie Rahn
HarperCollins (2025)
334 Seiten
kt.