Die Seehexen von Positano
Seit Langem beschützen Seehexen – Streghe – Positano vor Piraten und anderem Unheil, sowie den berüchtigten Brüdern Mazza, indem sie gezielt das Meer beeinflussen. Ihr Tun und ihr Leben bilden einen Erzählstrang des Romans. In der Jetztzeit
leitet Unterwasserärchäologin Havan ein Projekt, das die Wracks vor Positano untersuchen soll. Auch sucht sie nach einem Schatz, den ihr Vater gefunden hat, aber starb, bevor er diesen bergen konnte. Dann spielt das Meer verrückt. Die Messwerte des Vesuvs deuten auf eine gesteigerte Aktivität hin. Das Projekt wird Haven entzogen und – aus Gründen der Sicherheit – an einen Schatzsucher und früheren Freund von Havens Vater übergeben. Haven klappert daraufhin die Archive ab und versucht auf diese Weise, Informationen zum Fund ihres Vaters zu finden. Dabei stößt sie auf Hinweise, die die Geschichte der Streghe und des amerikanischen Seemanns Holmes korrigieren. Gibt es etwa heute noch Streghe? Dazu ein wenig Liebe und für die Leser:innen Kochrezepte für das italienische Flair. – Die fesselnde Lektüre kann in allen Beständen ihren Platz finden.
Elke Wachner
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Seehexen von Positano
Sarah Penner ; aus dem amerikanischen Englisch von Ursula Rasch und [einer weiteren]
HarperCollins (2026)
382 Seiten
fest geb.