Der Vampir, den ich liebte
Dass sie eigentlich Antanasia heißt und von ihren Eltern als Baby in Rumänien adoptiert wurde, weiß Jessica. Doch dann taucht plötzlich Lucius auf, ein rumänischer Adeliger, der sich als Vampir und ihr Verlobter vorstellt. Jess ist entsetzt, vor
allem als sie erfährt, dass auch sie ein Vampir sein soll. Statt Lucius wegzuschicken bestätigen ihre Eltern seine Geschichte. Sie sollen heiraten, um eine Fehde zwischen zwei Vampirfamilien zu beenden. Jess wehrt sich vergeblich gegen die Liebe zum scharfzüngigen Lucius, beide erleben ein Wechselbad der Gefühle und bemerken erst spät, dass sie nur Mittel zum Zweck für Lucius mächtige Verwandte sind. Am Ende wird alles gut, Lucius ist ein wenig amerikanisiert, Jess stellt sich ihrem Vampirdasein. - Gut konstruierter Plot, geschickt aufgebaute Spannungsbögen und bildhafter Erzählstil: gelungener Schmöker, bereichert Vampir-Bestände für Leserinnen ab 15.
Cornelia Klöter
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Vampir, den ich liebte
Beth Fantaskey
Arena (2011)
434 S.
kt.