Ein Kuss ist ein ferner Stern
Das Mondsteinmädchen hat August geküsst. Das wirft den hochbegabten, kontaktscheuen Jungen völlig aus der Bahn und er muss sofort seinem Bandkollegen Rudi alles erzählen. Dieser beschließt, August zu helfen. Der 19-Jährige muss endlich einmal
Erfahrungen mit Mädchen sammeln. Doch dieses Vorhaben lässt sich schwerer in die Tat umsetzen als gedacht. August ist nämlich nicht sehr begabt im Umgang mit seinen Mitmenschen. Wenn ihm jemand zu nahekommt, "schmilzt" August, er verliert die Kontrolle über sich selbst, läuft davon oder schlägt zu. Die beiden Jungen finden heraus, dass das Mädchen mit dem Mondsteinring Freya heißt, und zufällig sucht ihre Schwester Hilda gerade einen Mathenachhilfelehrer. Rudi wittert gleich seine Chance, auf diesem Weg August zu verkuppeln und gleichzeitig Hilda für sich zu gewinnen. - Aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt dieser Roman eine außergewöhnliche Geschichte über Liebe, Freundschaft und was es heißt, anders zu sein. Für Jugendliche ab 15 Jahren empfehlenswert.
Verena Aignesberger
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Kuss ist ein ferner Stern
Alexander Rösler
Arena (2011)
216 S.
fest geb.