Dr. Garstiggs irreböser Plan
Jo bekommt von ihrem Onkel den Superheldenumhang. Aber um für die Rettung der Welt gerüstet zu sein, bringt Opa Joe ihr ein paar Tricks bei wie etwa den Russischen Zehenquetscher oder den äußerst wirkungsvollen Knöchelknacker. Schnell noch ein
Schmomobil gebastelt und den Hund zum Heldenhelfer erklärt, schon kann es mit der Schurkenjagd losgehen. Und das ist auch dringend notwendig, denn der irreböse Dr. Garstigg will mit seiner neuesten Erfindung, dem Wiederbeleber-Verkleber, mindestens die Herrschaft über die Stadt übernehmen, indem er die Dinos aus dem Naturkundemuseum zum Leben erweckt. - Intelligenter Blödsinn, skurriler Quatsch, Komik bis zum Abwinken: Liebhaber solcher Geschichten werden hier auf ihre Kosten kommen. Ein verrückter Einfall jagt den nächsten, keine Idee ist zu abstrus, um hier nicht aufzutauchen. Das fängt bei den Namen an und hört bei den Hilfsmitteln noch lange nicht auf. Die s/w-Illustrationen erinnern streckenweise an Comics und animieren zusammen mit der relativ großen Schrifttype vielleicht auch Wenig-Leser, zu diesem Buch zu greifen. - Wo immer Nonsens-Literatur zu vermitteln ist, kann dieses Buch sicher punkten.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Dr. Garstiggs irreböser Plan
Greg Trine
Arena (2013)
Jo Schmo rettet die Welt
116 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8