Violette Winzig - Ein fischstäbchengroßes Abenteuer
Seit langem fiebert Violetta dem Tag entgegen, an dem sie endlich 1,40 Meter groß ist. Das ist nämlich die Mindestgröße für die Fahrt mit der Achterbahn im Freizeitpark. Kurz nach ihrem zehnten Geburtstag ist es endlich soweit, doch als sie mit
der ganzen Familie aufgeregt in der Warteschlange steht, passiert es: Violetta merkt, wie plötzlich alles um sie herum rasend schnell größer wird. Ohne dass die anderen es merken, ist das Mädchen auf die Größe eines Fischstäbchens geschrumpft. Und während alle Familienmitglieder verzweifelt nach ihr Ausschau halten, erlebt Violetta ein ziemlich aufregendes Abenteuer als Minimensch, bis sie genauso plötzlich wieder groß wird. Natürlich glaubt ihr niemand diese verrückte Geschichte. Bis auf ihre Großmutter, die in ihrer Kindheit ganz offensichtlich eigene Schrumpferfahrungen gemacht hat. Als sich im Altenheim die Diebstähle häufen und ihre Oma in Verdacht gerät, kann Violetta ihre neuen Fähigkeiten gut gebrauchen, um den wahren Dieb zu überführen. Dumm nur, dass sie nicht wirklich beeinflussen kann, wann sie klein oder wieder groß wird. - Die englische Autorin hat erkennbar viel Spaß an ihrem munteren Mix aus Abenteuergeschichte und Krimi. Auch nicht ganz so lesefeste Mädchen werden die schlagfertige und phantasievolle Violetta mögen und kaum Probleme mit dem sehr phantasievoll und spielerisch gestalteten Text und den vielen lustigen Bildern haben. (Übers.: Petra Koob-Pawis)
Angelika Rockenbach
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Violette Winzig - Ein fischstäbchengroßes Abenteuer
Lou Kuenzler
Arena (2014)
174 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9