Leon hat doch keine Angst vor wilden Monstern
Allabendlich graut es Leon vor dem Insbettgehen, weil er sich vor Monstern fürchtet. Weder Papa noch der Pinguin Pippo können da helfen. Doch als Leon sich endlich selbst traut nachzusehen, wird er von einem niedlichen kleinen Monster überrascht,
das gerade eine Party vorbereitet. Diese findet dann auch wirklich mit allerlei Nachtgespenstern statt und Leon ist für immer geheilt von seiner Furcht. Auch wenn für Erwachsene die Angst ihrer Kinder vor Wesen unter dem Bett wenig verständlich ist, so ist diese doch für die Kinder ganz real und nicht so einfach aus der Welt zu schaffen. Dieses Bilderbuch dreht den Spieß einfach um, indem es Monster zum Leben erweckt und sie als freundliche, liebenswerte Gestalten erscheinen lässt. Dies ist in den Dialogen nachzuvollziehen und auch in den großen Bildern, die sich besonders dem fröhlichen Chaos unter dem Bett widmen, gut dargestellt. Ob es als Einschlafhilfe oder zur Verzögerungstaktik genutzt wird, ist den Betrachtern dieses Buches gerne selbst überlassen!
Dominique Moldehn
rezensiert für den Borromäusverein.
Leon hat doch keine Angst vor wilden Monstern
Gerswid Schöndorf ; Juliane Assies
Arena (2012)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3