SOS
Der zwölfjährige Clay hat ein gespaltenes Verhältnis zu Magie seit sein großer Bruder, der ihn in die Kunst des Zauberns eingeführt hatte, verschwunden ist. Wie aber kommen die Worte "Magie ist Scheisse", die er in ein Notizheft schrieb, auf
die Schulwand? Obwohl Clay seine Unschuld beteuert, wird er zur Strafe in ein Camp für problematische Jugendliche geschickt, das auf einer Vulkaninsel liegt. Auch hier geschehen sehr seltsame Dinge. Die Jungen, mit denen er gemeinsam in einem Zelt untergebracht ist, verhalten sich merkwürdig. Es gibt ein sprechendes Lama und Bienen, die eine unsichtbare Grenze bewachen. Und alles scheint mit dem Theaterstück "Der Sturm" von Shakespeare zu tun zu haben, das Clay und seine Klassenkameraden in der Schule aufführen wollten. Aber Clay gibt nicht auf und löst das Rätsel. - Überbordend voller fantastischer Elemente wird die Geschichte immer verwirrender und steuert auf ein offenes Ende zu, das auf eine Fortsetzung der Abenteuer von Clay verweist. Nur zu empfehlen bei sehr großem Bedarf an fantastischer Literatur für jugendliche Leser.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
SOS
Pseudonymous Bosch
Arena (2015)
300 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10