Karl Marx und der Fluch des Geldes
Zum 200. Geburtstag von Karl Marx im Jahr 2018 bietet dieses Büchlein eine kompakte Einführung in dessen Leben und Ideen. Durch Erzählungen des Vaters, der Ehefrau, des Schwagers, des Mitstreiters Friedrich Engels, des Dienstmädchens und der Töchter
Jenny und Eleanor bekommt der Leser Einblick in die oft schwierigen persönlichen und politischen Gegebenheiten. Dazwischen setzt der Autor immer wieder Sachkapitel, die nicht nur die historischen Fakten aufzeigen, sondern auch die Vorstellungen und Fehleinschätzungen Marxens und die damit verbundenen Begriffe wie hegelsche Dialektik, historischer Materialismus, Kapitalismuskritik, Klassenkampf usw. klärend umschreiben. Diese Kombination von szenischen Verwandtenberichten und geschichtlichen Details machen das Büchlein für Jungen und Mädchen ab zwölf Jahren zu einem Lesevergnügen, das durch Bilder und vor allem durch die lustigen Illustrationen noch verstärkt wird. Sehr empfehlenswert.
Helmut Eggl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Karl Marx und der Fluch des Geldes
Hans-Christoph Liess
Arena (2017)
Arena Bibliothek des Wissens
109 S. : Ill., Kt.
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 12