A lesson in murder
Astoria besucht die Eliteschule St. Moriarty, an der sie Kriminologie studiert. Kurz vor ihrer Abschlussprüfung wird eine Mitschülerin ermordet und sie gilt als Hauptverdächtige. Der Mordvorwurf steht ihrem Ziel, als eine der Jahrgangsbesten weiterzukommen,
natürlich im Weg und es gilt, den Fall schnellstmöglich zu lösen. Da ihr der Mörder immer einen Schritt voraus zu sein scheint, nimmt sie sogar eine Kooperation mit ihren Konkurrenten Isaac und Theodore in Kauf. Doch im Laufe der Ermittlungen fühlt sie sich zu den beiden Jungen immer mehr hingezogen. – Optisch ist das Buch mit Farbschnitt ein Hingucker. Durch die unterschiedlichen Häuser an der Eliteschule mit entsprechenden Studienschwerpunkten vermitteln Plot und Setting ein bisschen Harry-Potter-Vibes, aber auch Sherlock-Holmes-Tendenzen kommen durch die Ermittlungen nicht zu kurz. Es ist eine Mischung aus Krimi und Romance, wobei der Krimiteil mehr überzeugen kann, da der Romance-Anteil zu kurz und oberflächlich ausfällt. Das Setting und die Charaktere werden gut beschrieben, aber es bleibt insgesamt alles sehr distanziert und mit wenig Tiefgang. Dafür liest sich die Geschichte angenehm und ist gut verständlich.
Victoria Panradl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
A lesson in murder
Celine Leonora
Arena (2026)
404 Seiten : Illustrationen (teilweise farbig)
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 14