Wie der seltsamste Traum

Eliott behauptet, seine Freundin Pauli sei in einem übergroßen Hut verschwunden. Freundin Pola glaubt nicht daran, sie kennt den Wirrkopf Eliott. Doch als die beiden am nächsten Tag bei Paulis Papa, einem Philosophen mit vielen Bücherregalen, nach Wie der seltsamste Traum ihr fragen, glaubt dieser, Pauli habe eine Übernachtungsparty mit den beiden gemacht. Eliott lässt ihn in dem Glauben. Ein weiteres Kapitel überrascht mit dem Jungen Jens Armin, der von anderen Jungen wegen seiner langen Arme gehänselt wird. Im weiteren Verlauf lernt man, dass seine Arme richtig (!) lang sind und seine Mutter ihm jeden Morgen zwei Schlingen schräg über die Schultern hängt, damit sie ihm nicht „wie die Schleppe eines Hochzeitskleids hinterherschliffen“. Er wird mit seiner Besonderheit noch einen ganz wichtigen Auftritt in der Geschichte haben. – Ein ganz außergewöhnliches Kinderbuch! Aber ist es überhaupt eines? Das Buch erinnert mit seiner überbordenden Fantasie in einem sonst real erscheinenden Szenario an Alice im Wunderland. Dazwischen gestreut sind Gedichtzitate samt Quellenverzeichnis, und in einem Tagebuchauszug Paulis werden philosophische Fragen ihres Vaters verhandelt, der sich für ein Buch mit „Rissen im Realitätsgefüge“ auseinandersetzt. – Ein ganz zauberhaftes Buch – für Kinder und alle anderen!

Karin Blank

Karin Blank

rezensiert für den Borromäusverein.

Wie der seltsamste Traum

Wie der seltsamste Traum

Lisa Krusche
Beltz & Gelberg (2024)

262 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 620711
ISBN 978-3-407-75938-2
9783407759382
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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