Vom Igel, der keiner mehr sein sollte
Im Garten lebt es sich gemütlich, aber der Igel sucht die Gemeinschaft anderer Tiere. Im Wald stößt er auf die dort lebenden Tiere. Sie alle können das Aussehen und das Wesen des Igels nicht akzeptieren. Alle Versuche des Igels, so zu werden wie
sie, schlagen fehl. Erst als er sich gegen das Stachelschwein wehrt, wollen sie ihn bei sich aufnehmen - doch zu spät. Jedes Tier und jeder Mensch haben andere Eigenschaften, die ihn zu einem Individuum machen. Die anderen so anzunehmen, wie sie sind, gehört zu den wesentlichen sozialen Techniken auf dem Weg zum Großwerden. Mit diesem Bilderbuch erfahren die kleinen Leser, wie gutes Zusammenleben gelingen kann: zunächst, sich und die anderen so akzeptieren, wie sie sind und niemanden auszugrenzen. Die frischen und liebevollen Abbildungen des Buches, vor allem die humorvollen Tierdarstellungen, werden dazu beitragen, dass diese Botschaft ankommt und mit Lesevergnügen verbunden ist. - Gerne empfohlen.
Dominique Moldehn
rezensiert für den Borromäusverein.
Vom Igel, der keiner mehr sein sollte
Isolde Stark. Die Bilder malte Petra Wiegandt
Beltz (2011)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4