Was sich die schönste aller Wolken wünschte
Eine wunderschöne weiße Wolke ist von ihrer Schönheit dermaßen angetan, dass sie sich wünscht, alle Welt würde sie sehen und würdigen. Dafür müsste sie allein am blauen Himmel schweben, die Menschen sollten zu ihr aufsehen und begeistert sein.
Diesen Wunsch äußert die Wolke dem Wind gegenüber, den sie bittet, alle anderen Wolken zu vertreiben. Der Wind ist entsetzt über diesen Wunsch, hat aber schnell eine Idee, wie er der Wolke eine Lektion erteilen kann. Der 1977 erstmals erschienene Klassiker um Eitelkeit und Selbstgefälligkeit, Individualität und Gemeinschaftlichkeit ist von Karl-Heinz Appelmann fantasievoll illustriert worden. Luftige, pastellfarbene Himmelsbilder und poetische Landschaften mit Tieren und Menschen veranschaulichen den Text. Auch wenn die Botschaft allzu deutlich wird, kann das Bilderbuch doch gut als Gesprächsanlass eingesetzt werden.
Gabriele Güterbock-Rottkord
rezensiert für den Borromäusverein.
Was sich die schönste aller Wolken wünschte
Kurt David. [Bilder von Karl-Heinz Appelmann]
Beltz Kinderbuchverl. (2016)
[12[ Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4