Jackpot
Chris ist gerade auf dem Heimweg, als er einen Autounfall beobachtet, der Fahrer ist schwer verletzt. Auf der Suche nach einem Verbandskasten öffnet der Junge den Kofferraum - inmitten von Gepäckstücken liegt benommen ein etwa 16-jähriges Mädchen.
Als in der Ferne Polizeisirenen erklingen, wird sie schnell munter. Rasch drückt sie Chris eine Sporttasche in die Hände mit dem Auftrag, sie bis morgen aufzubewahren. Schnell macht das Mädchen noch ein Foto von ihm, und nachdem er ihr seine Adresse verraten hat, läuft er so schnell wie möglich nach Hause. Ob es stimmt, was das seltsame Mädchen gesagt hat, ob sich in der Tasche wirklich vier Millionen Euro befinden? So viel Geld könnten sein Bruder Phil und er wirklich gebrauchen, seitdem sie ganz auf sich gestellt sind, und die Wohnungskündigung nur noch eine Frage der Zeit ist. Warum sollten sie das Geld nicht einfach behalten? Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn natürlich will nicht nur das geheimnisvolle Mädchen Sabrina "ihr" Geld zurück, auch die Polizei ist ihnen längst auf der Spur. - Dieser aus verschiedenen Blickwinkeln erzählte Roman ist rasant und spannend. Durch die vielen unerwarteten Wendungen wird die Lektüre nie langweilig. Geeignet für Leser ab 14 Jahren, empfehlenswert für alle Büchereien.
Verena Aignesberger
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Jackpot
Stephan Knösel
Beltz & Gelberg (2012)
267 S.
kt.