Ungeheuer
Abdi (11) und Alva sind auf der Flucht. Vor einigen Tagen sind grauenhafte Monster in der Hauptstadt aufgetaucht, die jeden überfallen, der nicht schnell genug flieht. Die Versorgung ist völlig zusammengebrochen, es gibt kein Essen mehr im Supermarkt
und der Strom ist auch seit Tagen ausgefallen. Als die Monster schließlich in ihr Dorf kommen, fliehen sie sofort. Ihre Mutter bleibt zurück, um die Monster abzulenken und sie zu retten. Doch auch Abdi und Alva werden im Wald von einem Monster verfolgt und schaffen es, es abzuschütteln. Bevor die Monster kamen, wollten mehrere Bewohner des Dorfes zur Küste fliehen, um auf eine der Inseln zu gelangen. Das ist jetzt auch der Plan von Abdi und Alva. Sie machen sich auf den Weg zur Küstenstadt. Die Geschichte ist kurz und gut verständlich. Sie vermittelt auf eindrückliche Art und Weise die Konzepte von Freundschaft und Zusammenhalt, bevor sie mit einem sehr offenen Schluss endet. Spannung kommt durch die Versteckspiele mit den Monstern immer wieder auf. – Das Buch ist Teil der READy-Reihe mit großer Schrift und einfach zu lesendem Text, was Qualität und Spannung keinen Abbruch tun. Klare Empfehlung für den mit dem norwegischen Kinderbuchpreis 2023 ausgezeichneten Titel!
Julian Schirm
rezensiert für den Borromäusverein.
Ungeheuer
Ingvild Bjerkeland ; aus dem Norwegischen von Justus Carl
Gulliver (2026)
160 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 13