Freddy und der Wurm

Freddy hat einen Wurm auf der Schulter, einem bunten Spielzeugwurm nicht unähnlich. Natürlich sieht ihn sonst keiner! Wenn der bloß nicht auch noch sprechen würde! Ira redet nicht mit anderen Kindern und zitiert ständig Gesetze. Und so lernen Freddy und der Wurm sich die beiden in der Gruppentherapie bei Herrn Schulze-Kiefer kennen. Als in der Schule verbrannte Klassenarbeiten auftauchen, gerät Ira in Verdacht. Doch gemeinsam lösen die beiden Kinder den Fall. Und (nicht so) ganz nebenbei verschwinden Wurm und Sprachlosigkeit. Vordergründig ist das eine spannende, etwas schräge Geschichte. Sie erzählt jedoch parallel auf einfühlsame, kindgerechte Weise, wie es ist, unter seelischen Störungen zu leiden und dass es gar nicht so schlimm ist, wenn jemand eine Therapie macht. Denn auch die Erwachsenen haben Ihre "Macken"! Denn: Was ist schon verrückt, was ist normal? - Eine außergewöhnliche Geschichte, allen empfohlen.

Lieselotte Banhardt

Lieselotte Banhardt

rezensiert für den Borromäusverein.

Freddy und der Wurm

Freddy und der Wurm

Christina Erbertz
Beltz & Gelberg (2013)

189 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 385493
ISBN 978-3-407-82030-3
9783407820303
ca. 12,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 11
Systematik: K
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