Keine Angst vor Ungeheuern!

Michel wird von allen Menschen als Dummkopf, Trottel oder Depp beschimpft. Das macht ihn sehr traurig und er läuft weg. Bis er Menschen schreien hört. Sie laufen vor einem Monster davon - nur ein Dummkopf, Trottel oder Depp würde es wagen, dieses Keine Angst vor Ungeheuern! zu bekämpfen. Michel aber hat keine Angst, etwas Neues auszuprobieren und geht dem Monster entgegen. Und es stellt sich heraus, auch das Monster wird den Erwartungen seiner Umwelt nicht gerecht und von allen verspottet. Beide haben das Gefühl, keinen einzigen Freund zu haben und beschließen, einander Freund zu sein. Von den ängstlichen Menschen wird Michel nun als Held gefeiert. - Die Geschichte, in der Chris Wormell den kindlichen Zuhörer persönlich anspricht, ist vom Autor selbst illustriert, Sprech- und Gedankenblasen durchbrechen den Text. Kinder, die sich einsam und ungeliebt fühlen, bekommen hier vorgeführt, dass sie nicht die Einzigen sind, denen es so geht. Auch wer von Außen betrachtet groß und furchteinflößend ist, kann im Inneren klein und einsam sein. Breit einsetzbar.

Gabriele Güterbock-Rottkord

Gabriele Güterbock-Rottkord

rezensiert für den Borromäusverein.

Keine Angst vor Ungeheuern!

Keine Angst vor Ungeheuern!

Chris Wormell
Sauerländer (2012)

[16] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 572409
ISBN 978-3-411-81136-6
9783411811366
ca. 14,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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