Wie das Huhn beinahe vergaß, dass es ein Ei gelegt hatte

Henne Henni hat ihr erstes Ei gelegt, und zwar ein besonders prächtiges. Da sie das natürlich sofort dem Hahn mitteilen muss, lässt sie ihr Ei in der Obhut von Ferkel zurück. Dem wird die Zeit zu lange, und das Schaf muss als nächstes ran, und Wie das Huhn beinahe vergaß, dass es ein Ei gelegt hatte dann die Schnecke, die das Ei sogar unter ihrem Haus verbirgt. Am nächsten Tag ist im Schutz des Schneckenhauses ein Küken ausgeschlüpft, das nun seine Mutter sucht. Jetzt ergeben sich lustige Verwechslungen, denn Henni sucht kein Küken, sondern ein Ei, während das Küken (frei nach Konrad Lorenz) das nächstbeste Tier zu seiner Mutter erklärt. Am Ende finden und erkennen sich Henni und ihr Küken natürlich doch. Diese recht originelle Geschichte ist von der mehrfach ausgezeichneten niederländischen Autorin selbst recht frisch, farbenfroh und fetzig illustriert - und von Mirjam Pressler in gewohnt souveräner Manier in kindgerechtes Deutsch übersetzt. Auch wenn der Titel ein wenig irreführend ist: empfehlenswert.

Wie das Huhn beinahe vergaß, dass es ein Ei gelegt hatte

Wie das Huhn beinahe vergaß, dass es ein Ei gelegt hatte

Sylvia Weve
Boje (2012)

27 S. : überw. Ill. (überw. farb.)
fest geb.

MedienNr.: 357155
ISBN 978-3-414-82319-9
9783414823199
ca. 12,99 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 3
Systematik: KK
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