Vaclav und Lena
Vaclav möchte Zauberer werden. Seine beste Freundin Lena soll seine Assistentin sein. Dafür üben die beiden immer, wenn sie nach der Schule zu Vaclav nach Hause gehen. Lena kennt ihre Eltern nicht, sie lebt bei einer Tante mit zwielichtigem Lebenswandel.
Eines Nachts ruft Vaclavs Mutter die Polizei, um Lena vor dem zu beschützen, was in der Wohnung der Tante geschieht. Lena verschwindet aus Vaclavs Leben, aber nicht aus seinen Träumen. Doch Lena geht es gut, sie wird adoptiert und lernt, sich im Alltag zu behaupten. An ihrem 17. Geburtstag ruft sie bei Vaclav an. Die Erfüllung ihrer Träume rückt in greifbare Nähe. Doch erst möchte Lena erfahren, wer ihre Eltern wirklich sind. - Haley Tanner gelingt es sehr gut, das Leben russischer Einwanderer in Amerika zu schildern. Gleichzeitig erzählt sie eine verspielte Liebesgeschichte mit einem anrührenden Ende. Sehr zu empfehlen. (Übers.: Adelheid Dormagen)
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Vaclav und Lena
Haley Tanner
Dt. Taschenbuch-Verl. (2011)
dtv ; 24867 : dtv-premium
339 S.
kt.