Wir Freitagsmänner
Der 55-jährige Henri Albers ist nach einer Affäre mit einer sehr jungen Frau geschieden. Beruflich gestresst lebt er in einer kleinen Wohnung und wird nur von Freund Felix betreut und "überwacht", damit seine "Midlife-Crisis" nicht überhandnimmt.
Ein neues Date misslingt, aber im Lokal sieht er Emily, die ihm spontan gefällt. Doch sie ist mit einem Mann verabredet, den er etwas später als neuen Partner seiner geschiedenen Frau erkennt. Bei einer Onlinesuche findet er Emily: sie ist Mental Coach und er meldet sich als ihr Klient. Was zunächst nach einer Parodie auf die Suche nach sinnvollem und gesundem Leben aussieht, ist ein fröhlicher Roman um einen Menschen, der mit Witz und Selbsterkenntnis auf die Probleme seines Lebensabschnittes reagiert und erkennt, was er ändern kann. Nicht nur für Männer und allen Büchereien empfohlen.
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Wir Freitagsmänner
Hans-Gerd Raeth
dtv (2026)
286 Seiten
fest geb.