Hoover
Hoover muss in den Ferien zu Hause bei seiner Mutter in Köln bleiben, die für eine wichtige Prüfung lernt, sein Vater ist in München an der Uni, die Zwillinge Theo und Kata sind weggefahren. Für den zwölfjährigen Hoover hat mal wieder keiner
Zeit - und dann wird auch noch sein geliebter Opa krank, der sonst immer für ihn da ist. Als Opa aus dem Krankenhaus entlassen wird, kümmert sich Hoover ein paar Tage um ihn und erfährt dabei dessen Herzenswunsch: er möchte noch einmal nach Paris, wo er seine schon verstorbene Frau kennengelernt hat. Da hat Hoover die zündende Idee: er wird seinem Opa die Reise zum 79. Geburtstag schenken. Doch wie soll er das schaffen? Mama wird es nicht erlauben und genug Geld hat er auch nicht. Gut, dass er Claudine kennengelernt hat, die tolle Ideen hat - und als Halbfranzösin französisch spricht. Hoffentlich bleibt Opa gesund - und hoffentlich ist es keine große Dummheit, die er mit Claudine zur Geldbeschaffung ausgeheckt hat. Wie weit darf er gehen, um etwas Gutes zu tun? Was muss und darf er tun, um einem anderen eine große Freude zu machen? Dem unschlagbaren Team Hoover und Claudine gelingt die Überraschung. - Ein warmherziger, lebensnaher Roman über Liebe, Hoffnung, Freundschaft und Träume für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren.
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Hoover
Ute Wegmann
Dt. Taschenbuch-Verl. (2015)
dtv : Reihe Hanser
202 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10