The summer of broken rules

Meredith fährt aus jahrelanger Tradition mit ihrer Familie jedes Jahr im Sommer auf die Insel Vineyard, um sich dort mit der ganzen Familie zu treffen – ja, die ganze Familie in sämtlichen Richtungen und Kind und Kegel! Doch heuer ist das erste The summer of broken rules Mal alles anders, denn Meredith fährt zum ersten Mal ohne Claire, ihre Schwester, hierher, die bei einem Verkehrsunfall verstorben ist. Doch nach über einem Jahr Trauer will sich Meredith wieder auf das Leben einlassen, und da kommt die Hochzeit ihrer Cousine auf der Insel gerade recht. Somit sind hier ganz schön viele Personen im Spiel, denn alle Hochzeitsgäste verbringen dort auch eine aufregende Woche. Darunter auch Wit von der Bräutigam-Seite, zu dem Meredith unerwartet und recht schnell eine besondere Beziehung aufbaut, die leider überschattet wird. Darf man glücklich sein, bzw. ab wann darf man wieder glücklich sein, wenn einem ein großes Unglück widerfährt? Meredith kämpft mit diesen Fragen ... Man spürt die Trauer der Angehörigen und Freunde um Claire sehr, auch Merediths Weg, damit klarzukommen, ist nachvollziehbar. Was eher an der sommerlichen Romanze stört, ist zum einen das Tempo und zum anderen die Anzahl der Personen, man verliert doch irgendwann den Überblick. Vor allem, da all die Personen immer wieder präsent sind, weil es eine Familiensommertradition, ein Spiel namens Killer, gibt. Wichtig ist das Spiel, dessen Queen Claire war, für alle Beteiligten. – Der Hauptgedanke der Geschichte berührt, auch wenn nicht alle Handlungen schlüssig erscheinen, aber verkehrt macht man hier nichts, wenn man ein wenig Zerstreuung möchte.

Tanja und Annika Dylla

Tanja und Annika Dylla

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

The summer of broken rules

The summer of broken rules

K. L. Walther ; aus dem Englischen von Rita Gravert
dtv (2024)

Reihe Hanser
380 Seiten : Karte
kt.

MedienNr.: 618819
ISBN 978-3-423-65039-7
9783423650397
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
Diesen Titel bei der ekz kaufen.