Katzen, die wir auf unserem Weg trafen

Noch neun Monate, dann geht die Welt unter. Diese Nachricht setzt bei den Menschen alle möglichen Aktivitäten in Gang. Die Familie der siebzehnjährigen Aisha beschließt, die vor zwei Jahren verlorene ältere Schwester June zu suchen. Begleitet Katzen, die wir auf unserem Weg trafen werden sie von Walter, Aishas Freund, seinen Eltern und Flohsack, einer zugelaufenen Katze. Das Ganze spielt in Malaysia und ein besonderer Grad familiärer Bindungen ist Kernthema beim Besuch von Orten, die in der Vergangenheit eine Rolle spielten. Und diese Vergangenheit gilt es zu bewältigen. Als sie June finden, im Haus der verstorbenen Großeltern, brechen alte seelische Narben auf und ein schmerzhafter Heilungsprozess beginnt. Am Ende sind alle bereit, sich dem drohenden Weltuntergang nicht kampflos hinzugeben. Hoffnungsvoll bauen sie gemeinsam an dem von June begonnenen Schutzbunker. – Auch wenn die Geschichte in einer anderen Kultur spielt, die essenziellen Themen des Lebens wie Liebe, Enttäuschung und was Menschen Hoffnung geben kann, sind geschickt mit der Handlung verflochten. – Die Geschichte lebt von der inneren Spannung der Protagonisten. Wer actionreiche Spannung sucht, wird von diesem Buch enttäuscht werden. Eher für psychologisch interessierte Leser.

Lotte Schüler

Lotte Schüler

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Katzen, die wir auf unserem Weg trafen

Katzen, die wir auf unserem Weg trafen

Nadia Mikail ; mit Illustrationen von Nate Ng ; aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
dtv (2025)

218 Seiten : Illustrationen, Karten
kt.

MedienNr.: 754781
ISBN 978-3-423-65045-8
9783423650458
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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