All I (don't) want for Christmas
Febe, eine Literatur-Studentin aus Oxford, ist seit dem Tod ihrer Großmutter finanziell ruiniert und auch ziemlich einsam. Sie hat nur ihren Hund und ihre beste Freundin, mit der sie über Silvester in den lang ersehnten Ski-Urlaub möchte. Doch für
den fehlt ihr jetzt das Geld, da sie Schulden geerbt hat und ihr Stipendium sie nur gerade so über Wasser halten kann. Da kommt ihr Liam gerade recht: Er braucht unbedingt eine Fake-Freundin für die Weihnachtswoche, um seine Ex-Freundin Charlotte, die nun mit seinem Bruder zusammen ist, eifersüchtig zu machen und den unangenehmen Fragen und Blicken der Familienmitglieder auszuweichen. Und er hat Geld. Febe lässt sich auf den Deal ein, auch um an Weihnachten nicht allein zu sein. Der Plan geht auf, doch leider möchte nicht nur Charlotte Liam zurück, sondern auch Febe verliebt sich in ihn. - Auch wenn das Buch ab 14 geeignet ist, ist es auch durchaus noch für Anfang-20-Jährige interessant. Zwischendurch fließt beim Lesen auch mal die eine oder andere Träne, aber es gibt auch so einige Stellen, die für Schmunzler oder Lacher sorgen. Eine nette Winterlektüre, die gleichzeitig der erste Band der "Love Songs in London"-Reihe ist. Zudem ist das Buch sehr liebevoll gestaltet.
Lisa Graf
rezensiert für den Borromäusverein.
All I (don't) want for Christmas
Tonia Krüger
dtv (2022)
Love songs in London
406 Seiten : Illustrationen
kt.