Freunde der Nacht
Als bester Freund von Lea ist Jojo Kummer gewohnt, glänzt Lea doch mit verrückten Ideen, einer blühenden Fantasie und hat vor nichts und niemandem Angst. So auch an diesem Mittsommer-Abend, als sie Jojo erzählen muss, dass sie ans andere Ende der
Stadt zieht. Deshalb machen sie ein Johannisfeuer und essen Johanniskraut, damit sie dunkelsichtig werden, um Nachtlinge zu finden, die Wünsche erfüllen. Tatsächlich begegnen sie fremden und unheimlichen Gestalten, werden beinahe von einem bleichen Jan van Monden in den Wald gebannt und können ihn erst in letzter Sekunde austricksen. - Was für eine wilde Nacht! Mit großer Fabulierlust spinnt der Autor mit originellen Figuren, (z.B. den Vampillern Nyx und Nox, Dunkeldummeln oder dem Waldschreck Waldemar), leichtem Grusel und einer besonderen Freundschaft eine überaus spannende Geschichte. Die fremden Gestalten werden von R. Kehn zu Papier gebracht, das den Verlauf der Nacht widerspiegelt, indem es von taghell über mitternachtsdunkel wieder weiß wird. - Inhaltlich wie grafisch eine Besonderheit, sind dieser Freundschaftsgeschichte viele Leserinnen und Leser zu wünschen!
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Freunde der Nacht
Matthias Morgenroth. Mit Bildern von Regina Kehn
Dt. Taschenbuch-Verl. (2015)
dtv junior
154 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10