Chasing Eternity

Im Vergleich mit ihren früheren Zeitsprüngen nach Versailles zur Zeit Ludwig XIV. oder in die florentinische Renaissance, ist der Sprung nach New York im Jahr 1998 eher ein Katzensprung. Dafür ist er aber essenziell: Natasha sucht den jungen Studenten Chasing Eternity auf, der einmal ihr Vater werden soll, aber sie im Alter von acht Jahren verlassen wird. Für eine kurze Zeit kann er ihr Einblicke in sein Wissen als Zeitwächter geben, was sie beim Kampf gegen Arthur Blackstone und seine Vision, die Zeit zu beherrschen, dringend braucht. Zurück in der Gray Wolf Academy wird sie mit ihrer großen Liebe Braxton wiedervereint. Zusammen mit der ganzen Akademie feiern sie, ausgestattet mit Augmented-Reality-Kontaktlinsen, ein opulentes Fest inmitten der Meisterwerke von Vincent van Gogh bis sie auf den nächsten Zeitsprung geschickt werden. – Der letzte Teil dieser Trilogie (zul. „Ruling Destiny“, BP/mp, 24/93) zieht einen nicht so in den Bann wie die vorherigen. Die spektakuläre Handlung und die faszinierenden Szenen aus vergangenen Epochen kommen hier etwas zu kurz und der bisher so charismatische Arthur wirkt etwas blass. Gerne hätte man mehr erfahren zum Schicksal einiger der zentralen Protagonisten wie z. B. Natashas Vater oder ihrem Schulfreund aus dem realen Leben. Zum Schluss bleibt vieles in der Luft hängen und man wünscht sich eigentlich eine Fortsetzung. Trotz dieser Einwände ist die Trilogie als Ganzes sehr lesenswert.

Maria Holgersson

Maria Holgersson

rezensiert für den Borromäusverein.

Chasing Eternity

Chasing Eternity

Alyson Noël ; aus dem amerikanischen Englisch von Michelle Landau
dtv (2025)

427 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 618829
ISBN 978-3-423-76509-1
9783423765091
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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