Philippa oder Gespenster wäscht man nicht
Die prächtige Villa am Dorfrand ist schon lange unbewohnt. Keiner der vielen Besitzer hat es lange darin ausgehalten, denn seit mehr als 200 Jahren spuken die ehemaligen Bewohner Margarete-Louise, Ferdinand V. und Sir Egmont darin herum. Die freuen
sich, als mit dem Mädchen Philippa und ihrem Hund Rudolfino nach vielen langweiligen Jahren auf dem staubigen Dachboden endlich neue Bewohner einziehen. Doch Philippa, die auf der Flucht vor ihrer fiesen Tante ist, lässt sich durch keine noch so gruselige Aktion der drei Gespenster einschüchtern. Und die sind völlig überfordert, als sie während ihrer Spukerei mit der für sie unheimlichen Technik von elektrischem Licht, Waschmaschine und Fernseher konfrontiert werden. Irgendwann schließen die drei Freundschaft mit der mutigen Philippa und sind natürlich gerne bereit, alles zu geben, um die plötzlich auftauchende Tante Eugenia ein für alle Mal zu vertreiben. – Die lustige Gruselgeschichte zum Vorlesen lebt von den vielen ulkigen Illustrationen, die dem einfachen Text den nötigen Schwung und Witz verleihen.
Angelika Rockenbach
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Philippa oder Gespenster wäscht man nicht
Katja Gehrmann
dtv (2025)
93 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5