Willkommen im Hotel Bellwuff
Rufus, der Portier, versucht alles, um es den Gästen im Hotel Bellwuff möglichst angenehm zu machen. Schließlich steigen hier auch prominente Hunde ab. Bei denen ist Fingerspitzengefühl besonders wichtig. Leider plagen Rufus immer Pupse, wenn er
nervös ist. Das ist ihm selbst richtig unangenehm. Aber dank seinem Charme und seiner zuvorkommenden Art können die Gäste darüber hinwegsehen. Das Buch ist in zwei Geschichten eingeteilt. Zuerst besucht die Wauspielerin Kate Winsel das Hotel und möchte möglichst unerkannt bleiben. Hier lässt Rufus sich etwas ganz Besonderes einfallen. In der zweiten Geschichte kommt der Grusel-Wautor Stephan Schling zu Besuch. Auch seine Wünsche sind sehr ausgefallen. Aber Rufus bekommt das hin. Auffallend sind im ganzen Buch die Angleichungen der Namen und Begrifflichkeiten ins Tierreich der Hunde. Ob damit die jungen Leser etwas anfangen können, ist fraglich. So verstehen sie den Witz beim Namen des Hunde-Kochs, der Jamie Oliwau heißt, wohl eher nicht. Dafür können erwachsene Vorleser das ein oder andere Mal schmunzeln. – Es sind zwei gelungene und witzige Erzählungen über Teamwork, das Eingehen auf die Bedürfnisse anderer und dass man auch mal über sich hinauswachsen kann.
Corinna Meierhöfer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Willkommen im Hotel Bellwuff
Donna Gephart und Lori Haskins Houran ; mit Illustrationen von Josh Cleland ; aus dem amerikanischen Englisch von Elisabeth Leuthardt
dtv (2026)
Einfach Wau!
151 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5