Die Zufallsfamilie
Mit Mitte 40 führt Clara ein gleichförmiges Leben. Das ändert sich schlagartig, als sie gedankenverloren mit ihrem Auto in das der Familie Gage fährt. Niemand ist ernsthaft verletzt, doch bei Lorraine Gage, der Mutter, wird Krebs festgestellt und
sie muss im Krankenhaus bleiben. Da die Familie außer dem Auto kein Zuhause hat, nimmt Lorraine kurzerhand alle bei sich auf. Während sie mit den Alltagsproblemen kämpft, erwächst ihr ein neues Selbstbewusstsein und auch eine neue Liebe findet sich. Doch alles Glück ist dahin, als Lorraine gesund entlassen wird. Nun muss Clara das Glück neu finden. - Amüsant sind die Schilderungen der Schwierigkeiten, mit denen sich Clara auseinandersetzen muss, doch ganz warm wird man mit dieser Geschichte nicht. Eine Identifikation mit Clara ist schwierig, sie bleibt zu konturlos. Einige gute Ansätze sind vorhanden, es hakt jedoch bei der Umsetzung. Trotzdem nett zu lesen. (Übers.: Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann)
Tina Schröder
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Zufallsfamilie
Marina Endicott
Droemer (2011)
463 S.
fest geb.