In den Augen meiner Mutter

Georgie erwartet in zwei Wochen ihr erstes Kind. Ihr Mann ist beruflich im Ausland unterwegs und hofft, bis zur Entbindung wieder zu Hause zu sein. Während sie in Südengland gelangweilt Nachrichten auf ihrem Handy liest, ploppt eine Suchmeldung auf. In den Augen meiner Mutter Auf einer kleinen Insel an der schottischen Westküste ist ein kleines Mädchen verschwunden. Nach einer Weile kommt die Entwarnung, eine Spaziergängerin hat das vermisste Mädchen gefunden. Georgie bricht der Schweiß aus, als sie ein Foto der Frau mit dem Kind sieht. Sie ist der festen Überzeugung, dass es sich um ihre Mutter handelt, die die Familie vor 20 Jahren verlassen hat. Georgie ruft ihren Bruder Dan an, zu dem sie nach dem Tod eines gemeinsamen Freundes seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr hat. Die Geschwister beschließen, gemeinsam nach Schottland zu reisen, um der Mutter endlich die Fragen zu stellen, die sie seit vielen Jahren umtreiben. – Leevers erzählt in ihrem zweiten Roman von Familiengeheimnissen, verhängnisvollem Schweigen und dem Glück später Versöhnung. In Zeit- und Perspektivwechseln breitet sie das Schicksal von Mutter und Tochter aus. Für Leser:innen, die Familiengeschichten mit glücklichem Ende lieben.

Susanne Emschermann

Susanne Emschermann

rezensiert für den Borromäusverein.

In den Augen meiner Mutter

In den Augen meiner Mutter

Jo Leevers ; aus dem Englischen von Maria Hochsieder
Droemer (2024)

352 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 618730
ISBN 978-3-426-28281-6
9783426282816
ca. 23,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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