Boy in the park
Schon seit Monaten beobachtet Dylan in seiner Mittagspause einen kleinen Jungen, der allein im Botanischen Garten in San Francisco spielt. Als der Kleine verschwindet, ist Dylan überzeugt, dass er entführt wurde, und versucht, ihn aufzuspüren. Er
reist durch Kalifornien und trifft unterwegs einen bewaffneten Teenager, der ihn unterstützt. Gemeinsam finden sie den Ort, wo der kleine Junge gequält wurde und es kommt zu einer grausamen Racheaktion, bei der zwei Menschen getötet werden. Unterbrochen wird die Erzählung von Gesprächsprotokollen einer Therapeutin mit einem Gefangenen namens Joseph, der den Mord an seiner Frau gestanden hat, aber gar nicht verheiratet war. Immer deutlicher wird, dass es eine Verbindung zwischen Joseph, Dylan, dem jungen Mann und dem Kind gibt, die mit einem schrecklichen Geheimnis in Dylans Vergangenheit zu tun hat. - Der Psychothriller erzählt recht komplex die Geschichte eines Menschen, der sich extrem düsteren Erinnerungen stellen muss. Für Thrillerfans, die auch blutige Szenen ertragen können. (Übers.: Karl-Heinz Ebnet)
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Boy in the park
A. J. Grayson
Droemer (2016)
365 S.
kt.