Zeig mir für immer
Für Emilia (bekannt aus „Versprich mir Morgen“, Band 1 der Dilogie) ist die Ausbildung zur Krankenpflegerin nur ein erster Schritt zum Medizinstudium – sie will nach ihrer schweren Krebserkrankung unbedingt Onkologin werden. Beim heimlichen
Besuch von Vorlesungen entdeckt sie der engagierte und sehr attraktive Onkologe Jasper, der in ihr eine verwandte Seele findet und sie fördert, indem er ihr seine Aufzeichnungen zur Verfügung stellt und sich mit ihr darüber austauscht. Jasper ist sozial sehr distanziert und in Liebesdingen unerfahren, doch er und Emilia kommen sich schnell nahe. Als ihm eine Stelle als Oberarzt angeboten wird, steht er vor einer schweren Entscheidung, die die junge Liebe auf eine harte Probe stellt. – Wie Band 1 aus Perspektive der beiden Hauptpersonen erzählt, denen man ein Happy End wünscht. Auch der sympathische Freundeskreis rund um Emilias Zwillingsbruder Lio und ihre beste Freundin Alica hat einen wichtigen Part in der Liebesgeschichte, dazu kommen die berührenden Geschichten von der Krebsstation sowie Emilias eigene Erfahrungen mit der Krankheit. Der emotionale New-Adult-Roman kann sowohl Jugendbuch- als auch Romanbestände bereichern. Gern empfohlen.
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Zeig mir für immer
Anne Lück
Knaur (2024)
Die Berlin-in-Love-Dilogie ; [2]
377 Seiten
kt.