Bertha Benz und die Straße der Träume

Obwohl ihre Mutter Berthas Geburt seinerzeit mit „schon wieder ein Mädchen“ kommentiert hatte, stärkt sie ihrer Tochter den Rücken, als Bertha den Erfinder Carl Benz heiraten will. Berthas Vater hält nichts von dem Träumer, der davon überzeugt Bertha Benz und die Straße der Träume ist, ein selbstfahrendes Automobil zu erfinden. Die von Technik begeisterte Bertha glaubt auch während der entbehrungsreichen Ehe mit Carl noch an seinen Traum. Ihr gesamtes Erbe investiert sie dafür. Doch als ihre inzwischen mehrköpfige Familie immer wieder in Armut gerät, übernimmt sie die Geschäfte und führt die Verhandlungen mit Carls Geldgebern – bis sie sich 1888 schließlich ohne Einwilligung ihres Mannes traut, mit ihren beiden Söhnen Carls neuestes selbstfahrendes Gefährt von Mannheim nach Pforzheim zu fahren, vor allem, um dafür Werbung zu machen. – Mit diesem spannenden Roman setzt Schwarz der Autopionierin ein Denkmal, deren Wagemut, Technik- und Geschäftssinn wesentlich zum Erfolg ihres Mannes beigetragen hat. Die drei Teile des Romans beschreiben Jugend, Ehe- und Familienleben und die Autofahrt der Bertha Benz. Die sensibel gezeichneten Figuren tragen ebenso zur Spannung bei wie die differenziert beschriebene Reise der Autopionierin.

Adelgundis Hovestadt

Adelgundis Hovestadt

rezensiert für den Borromäusverein.

Bertha Benz und die Straße der Träume

Bertha Benz und die Straße der Träume

Alexander Schwarz
Knaur (2024)

394 Seiten
kt.

MedienNr.: 618751
ISBN 978-3-426-44737-6
9783426447376
ca. 17,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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