Sanctuary - letzte Zuflucht
Ein Lehrer in Tansania wird von Schülern gerufen. Sie haben eine schwarze Kugel entdeckt, die sich unaufhaltsam über Ländergrenzen hinweg ausdehnt, die Menschen fliehen lässt und alles verschluckt. Parallel ist im Pazifik ein neuer Kontinent entstanden,
der rasch von den Anrainern kolonisiert werden soll. Von nordamerikanischer Seite zuständig ist die Ex-Freundin des Lehrers. Die beiden Erzählstränge beschreiben im spannenden Wechsel eine dystopische Handlung und machen deutlich, welche Auswirkungen die beängstigenden Entwicklungen auf Klima, Gesellschaft und (Macht-)Politik haben. Das erste und umfangreiche Werk eines promovierten Physikers ist anregend und vielfältig, weist aber auch deutliche Längen auf. Ab mittleren Büchereien möglich.
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Sanctuary - letzte Zuflucht
Andreas Kammel
Knaur (2015)
Knaur ; 51524
815 S.
kt.