Das Vermächtnis der Seherin
Als Sechsjährige wird Rahel von ihrer Mutter zu Gauklern geschickt, weil das Judenviertel in Rouen in großer Gefahr ist. Die Spielleute werden ihre neue Familie. Jahre später, nachdem der Erzdiakon von Paris viele Judenviertel niedergebrannt hat,
trifft Rahel auf die Wahrsagerin Madora. Diese behauptet, Rahels Mutter wäre eine große Verbündete im Geheimbund En Dor gewesen. Sie weiß auch, dass Rahels Mutter dem kleinen Mädchen einen Vers beigebracht hat, in dem versteckte Hinweise auf den geheimen Ort des mächtigen Schreins von En Dor verborgen sind. Diesen Schrein muss Madora vor dem Erzdiakon finden. Eine gefährliche und teilweise fantastische Suche beginnt. Brendan, ihr bester Freund seit Kindertagen, und Isaak, der Sohn des Rabbiners Joshua, begleiten sie. Doch kann Rahel der verschlagenen Madora trauen? Eine unterhaltsame Geschichte mit historischem Hintergrund. Zu empfehlen.
Pia Jäger
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Vermächtnis der Seherin
Christoph Lohde
Knaur (2021)
447 Seiten
kt.