Der Wind der Erinnerung
Lange hat sich Emma nur auf ihre Arbeit als Ballerina konzentriert, doch nach einem Unfall steht sie vor den Trümmern ihres Lebens. Sie versinkt in Selbstmitleid und Depressionen, ihr Freund hat sie verlassen und zu ihrer Mutter hat sie kein enges
Verhältnis. Sie reist nach Australien, um das alte Herrenhaus in Tasmanien zu verkaufen, das sie von ihrer Großmutter Beattie geerbt hat. Beim Ausräumen entdeckt sie immer mehr Fundstücke, aus denen sie wie ein Puzzle Beatties Lebensgeschichte zusammensetzt. Sie war aus der Armut ihrer schottischen Heimat nach Australien ausgewandert, hatte sich mutig und einfallsreich durchgeschlagen und war letztlich zu Reichtum und Ansehen gelangt. Dieses Beispiel inspiriert Emma, sich den Menschen in ihrer Umgebung zu öffnen und ein neues Leben zu beginnen. - Der gefühlvolle Roman ist überall gut einsetzbar, z.B. für Fans von Patricia Shaw und Sarah Lark. (Übers.: Susanne Goga-Klinkenberg)
Evelin Schmidt
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Wind der Erinnerung
Kimberley Wilkins
Knaur (2012)
493 S.
fest geb.