Weiße Nana
2001 geht die gelernte Krankenschwester Bettina Landgrafe aus Hagen als Volontärin in ein Dorf nach Ghana. Liebevoll wird sie dort von den Ärmsten der Armen empfangen. Diese Reise wird Landgrafes Leben für immer verändern. Zurück in Deutschland
wirbt sie erfolgreich um Spendengelder und kehrt, nach kurzen Aufenthalten in Deutschland, immer wieder nach Ghana zurück. Zusammen mit den Einheimischen baut sie mit den Spendengeldern Brunnen, Schulen und Krankenstationen, zuletzt auch ein Kinderheim. Inzwischen ist sie "Nana", 'Königin' eines der Dörfer, wodurch sie auch Gehör bei der ghanaischen Regierung findet, bei der sie bewirken konnte, dass die Folgekosten, z.B. Personalkosten der von ihr ins Leben gerufenen Projekte vom ghanaischen Staat übernommen werden. Landgrafe, die die Nichtregierungsorganisation "Madamfo Ghana" - "Freunde Ghanas" gegründet hat, schildert in diesem Buch nicht nur ihren Einsatz für Ghana, sondern auch die Motive, die sie auf ihren besonderen Lebensweg gebracht haben. Dieses mit vielen Farbfotos ausgestattete Buch bringt dem Leser Ghana und seine Menschen, ihre Kultur und Lebensweise nahe.
Adelgundis Hovestadt
rezensiert für den Borromäusverein.
Weiße Nana
Bettina Landgrafe mit Beate Rygiert
Knaur (2011)
268, [16] S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.), Kt.
fest geb.